In der Bronzezeit, ca.1500 v.Chr. benutzte man die wahrscheinlich ersten Backteller für Fladenbrot, aus dem man dann das Bier herstellte. So genannte Bierbrote. Bei uns in Deutschland fand man die ersten Hinweise zur Bierbereitung um 1000 v.Chr. in der Nähe von Kulmbach. Zur Zeit Christi brauten Römer, Gallier, Kelten und Germanen ihr Bier. Üblich war auch Gerstenbier mit Honiggärung. Im Jahre 250 n.Chr. fand man bei der Porta Nigra in Augusta Tevevorum, dem heutigen
Trier, einen Bierverlegerstein. Dieser gehörte einer Dame. “Hosida Materna” war ihr Name. Sie dürfte die wohl erste Frau in diesem Geschäft (negotiatorcervesarius) in Deutsch- land gewesen sein.
Hundert Jahre später fand man ein Tongefäß mit den Resten einer Biermaische. Ein Landfried ( Graf ) aus Schwaben erließ im Jahre 720 n.Chr. ein Gesetz, in dem er unter anderem den unfreien Bauern eine Bierabgabe an die Herrschaften befahl.
Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Nachweise über den Hopfenanbau in der Hallertau und in St.Gallen. Hier entstand zur Zeit Karl des Großen - am 25.12.800 in Rom von Papst Leo III zum römischen Kaiser gekrönt - auch der berühmte Klosterbauplan, welcher anno 820 innerhalb seiner Mauern, gleich drei Bier-Brauereien vorsah. Für Mönche, Pilger und zahlende Gäste je eine.
